Schrott Recycling

Die Wiederverwertung von Produkten, deren Lebensende erreicht ist, ist heutzutage mehr denn je oberstes Gebot, sind unsere Rohstoffe doch endlich. Während man früher Stahl ausschliesslich aus Erz herstellte, beträgt der Anteil an Schrott im Stahl mittlerweile über 50 Prozent, und dies mit steigender Tendenz. Mittlerweile gibt es Anlagen auf dem Markt, die beispielsweise pro Monat über 125.000 Tonnen Eisenschrott verarbeiten können. Aber nicht nur Eisen kann wiederverwertet werden, auch Kühlschränke, Handies, Radios, Computer, Faxgeräte oder beispielsweise Waschmaschinen können jeweils nicht als Ganzes sondern nur sortenrein wiederverwendet werden. Bei der Dichte der verschiedenen Werkstoffe, die heutzutage in den Geräten verbaut sind, bedarf es allerdings einer sehr guten Materialanalyse, um später gewährleisten zu können, dass möglichst sortenreine Materialien zur Verfügung stehen.

Beim Schrottrecycling unterscheidet man in der Regel zwischen verschiedenen Schrottsorten, die sich dann hinsichtlich der Größe des Schrotts, des Materials und dem Verunreinigungsgrad unterscheiden. Beim Stahlschrott bezeichnet man die Sorte 1 als leichten Altschrott, die aus gebrauchten Teilen besteht, die wiederum nicht größer als 6 mm sind. Sorte 2 besteht aus schwerem Neuschrott, welcher mindestens 3mm stark ist und Sorte 3 aus schwerem Altschrott, mindestens 6 mm stark. Die Sorte 4 bezeichnet den Shredderschrott, als alter Schrott, welcher zerkleinert wurde und einen Eisengehalt von mindestens 92 Prozent aufweisen. Die Sorte 5 beschreibt Stahlspäne, die Sorte 6 verdichteten Stahlneuschrott. All jene Produkte gelangen im Laufe des Schrottrecyclings wieder in den Produktionsprozess zurück und beglücken uns so mit einem zweiten Leben.

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