Schrottverwertung

Gesammelter Metall, wie Eisen, Alteisen, Buntmetalle, Bleche, Späne, Abbruchschrott wird klassifiziert, vorsortiert, bearbeitet und zerlegt und später in der Schrottpresse gepresst. Je höher die Qualität des Ausgangsmaterials, desto höher auch der Wert des End-Produktes, welches dann an die Stahlwerke oder Gießereien geliefert wird.

Durch die gestiegene Nachfrage nach Metallen ist die Bedeutung der Verwertung von Schrott immer mehr gestiegen. Ausserdem verringert der Einsatz von Altmetallen und Alteisen die Kosten der Metallerzeugung, auch wenn für die Gewinnung aus dem Altmaterial teilweise nicht unerhebliche Kosten entstehen. Der Anteil der Handarbeit beim Sortieren des Altmetalls ist immer noch immens hoch. Diese Arbeit wird einem allerdings hinterher auch entsprechend entlohnt. Je sortenreiner das gelieferte Material desto höher klettert der zu bezahlende Preis für die aus dem Schrottrecycling stammende Ware. In der Schrottverwertung unterscheidet man mitunter zwischen folgenden Schrottsorten: Mischschrott, Shredderschrott, Gusschrott, Neublechabfall, Späne, Schienen, Stanzabfall.

Die explosionsartig verstärkte Nachfrage nach Stahl in China und Indien hat in den letzten fünf Jahren zu einer drastischen Erhöhung der Rohstoffpreise geführt, da die Industrieländer den Rohstoffbedarf nicht decken können. Zum Vergleich: Der jährliche Zuwachs der chinesischen Stahlproduktion ist höher als die deutsche Gesamtproduktion.
Die Schrottverwertung der alten Produkte sieht dann wie folgt aus: Im Hochofen wird Roheisen aus Eisen, Koks und Schrott hergestellt. Aus diesem Roheisen wird dann später Stahl hergestellt.

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